Städteblog Berlin

Essen wie in Italien

06.02.2015 | Julia Schmidt
Die Trattoria Monte Croce in der Friesenstraße.
Die Bergmannstraße ist mit ihrer vielfältigen Auswahl an Restaurants und Cafés ein Anziehungspunkt für Touristen und Anwohner. Neben asiatischer Küche, gibt es griechische, spanische und portugiesische Restaurants, mediterrane Spezialitäten, Well-Food und vieles mehr. Der Klassiker sind allerdings die italienischen Restaurants mit hausgemachter Pizza und Pasta.

Es lohnt sich, die Bergmannstraße zu verlassen und in die kleinen Seitenstraßen einzubiegen. Dort findet man einige Italiener von besonders guter Qualität. Preislich liegen diese Restaurants alle in einem für Kreuzberg eher mittleren Bereich, wobei das Geschmackserlebnis auch nicht mit der Mini-Pizza vom Imbiss zu vergleichen ist.

Pastarium / Pasta Garage

Das Pastarium befindet sich direkt am Chamissoplatz. Die kleine Pasta-Manufaktur ist erst seit kurzer Zeit in Kreuzberg ansässig, aber immer...

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Imbisskultur am Mehringdamm

19.01.2015 | Julia Schmidt
Currywurst, Berlin, Curry 36, Foto: Julia Schmidt
Die beste Currywurst der Stadt? Zumindest eine der besten! Curry 36. Foto: Julia Schmidt
Auf dem Mehringdamm reihen sich Restaurants, an kleine Geschäfte und Cafés. Direkt am U-Bahnhof befinden sich zudem mehrere Imbisse, die seit Jahren das Bild des Kiezes prägen. Im Gegensatz zu vielen anderen Lokalitäten, haben die Imbisse ihre moderate Preisstruktur beibehalten. Satt wird man hier jeweils für ca. 2,50 Euro.

Curry36

Welche Currywurstbude in Berlin die beste ist, kann nicht genau gesagt werden. Sicher ist nur, dass Curry36 irgendwo ganz vorne zu finden ist. Seit 1980 werden am Mehringdamm 36 Currywurst, Buletten und Pommes mit hausgemachtem Ketchup verkauft. Inzwischen gibt es im Sortiment auch Bioprodukte. Obwohl Curry36 wirklich zu jeder Uhrzeit gut besucht ist, muss man nie lange warten und wird immer freundlich bedient. Wer Lust auf Currywurst hat, findet in der näheren Umgebung nichts...

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Berlin Wedding: Buntes Viertel mit Aufstiegschancen?

26.11.2014 | Katharina Richterstetter
Von wegen trist: Farbenfrohe Gebäude in der Brüsseler Straße. Foto: Joachim Faust/weddingweiser.de
Von wegen trist: Farbenfrohe Gebäude in der Brüsseler Straße. Foto: Joachim Faust/weddingweiser.de
Der Wedding wird in. Diese Prophezeiung hält sich seit Jahren wacker. In der Zwischenzeit sind Prenzlauer Berg und Neukölln zu Trendvierteln geworden, Berlin Wedding verändert sich nur langsam. Was dem Stadtteil seinen Reiz gibt und warum er vielleicht gut so ist wie er ist.

Zunächst einmal: Der Stadtteil besitzt im Gegensatz zu den meisten Ortsnamen einen Artikel. Es heißt also „der Wedding“. Das kommt aus den Anfängen der Besiedelung, als der Adelige Rudolph de Weddinghe einen Gutshof errichten ließ. Damals sagten die Menschen „auf dem Wedding“ oder „am Wedding“, heute ist „im Wedding“ gebräuchlich.

Berlin Wedding: Arbeiterbezirk mit Tradition

Nicht nur beim Namen pflegen die Bewohner ihre Tradition. In dem Arbeiterbezirk hausten seit dem 19. Jahrhundert viele...

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Original Unverpackt: Ein Supermarkt ohne Verpackungsmüll

16.10.2014 | Matthias Dittmann
Original Unverpackt, Kreuzberg, Berlin, Foto: Jendrik Schröder
Naturfarben und Metall dominieren den Laden. Keine Verpackung, keine Farbe. Foto: Jendrik Schröder.
Bio-Bananen in Plastiktüten, Schaumstoffmäntelchen für ganz exklusive Äpfel, Müsli in Folie verpackt und in überdimensionierten Pappschachteln. Schluss mit dem Verpackungsmüll. Dachten sich Sara Wolf und Milena Glimbovski und schufen den ersten Supermarkt, in dem nur unverpackte Dinge verkauft werden: Original Unverpackt. Das dachten sich auch viele Crowdfunder und unterstützten das Projekt via Internet mit kleineren und größeren Geldbeträgen.

Seit September hat nun am Rande von Kreuzberg ein kleiner Laden geöffnet, der mehr an Tante Emma denn an Tante Edeka erinnert. Vielleicht auch ein bisschen an ländliche Milchhäuser. Oder Abstellkammern in großen Lagerhallen. Denn unmittelbar hinter den Obst- und Gemüseregalen beginnt das Reich der Monotonie. Wo Verpackungen fehlen, gibt’s auch keine bunten Farben und Werbesprüche, die versuchen, die Aufmerksamkeit der Einkäufer zu erhaschen. Es reihen sich große, undurchsichtige Behälter mit...

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Einkaufen in Berlin: Vier Shopping-Tipps für die Hauptstadt

25.09.2014 | Alexandra Potthof
Der Szeneladen Kunstschule.
Der Szeneladen Kunstschule. Foto: Uli Klose/kunstschule.net
Ob Einrichtungs- oder Modeshops – in der deutschen Hauptstadt gibt es jede Menge kreative Trendläden. Abseits der bekannten Marken und Malls stellen wir euch vier Szeneläden vor.

Die Stadt an der Spree ist für ihre Vielfalt bekannt. Das spiegelt sich nicht nur in der Kunst-Szene wider, sondern auch in Sachen Mode und Inneneinrichtung. Zahlreiche Designer ließen sich in der Hauptstadt nieder, um ihre Mode in Berlin bekannt zu machen. Zudem befinden sich hier viele Trendläden für Möbel und Accessoires. Wir haben deshalb vier Shopping-Tipps der besonderen Art für euch ausfindig gemacht.

Die Kunstschule – Inneneinrichtung mit Pfiff

Wer Deko, witzige Gadgets und moderne...

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Das ökonomische Prinzip auf dem Berliner Wohnungsmarkt

26.08.2014 | Matthias Dittmann
Plattenbau, Hochhaus, Foto: elxeneize – Fotolia.com
Marzahn steht eher nicht für idyllisches oder trendiges Wohnen. Aufgrund der geringen Nachfrage sind hier aber durchaus niedrige Monatsmieten zu finden. Foto: elxeneize – Fotolia.com
Das ökonomische Prinzip wird gerne missinterpretiert: mit minimalem Aufwand den maximalen Ertrag erreichen. Doch genau das ist kaum praktikabel. Deutlich wird das am Berliner Wohnungsmarkt.

Die beste (also größte, hübscheste, bestgelegenste) Wohnung ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gleichzeitig die günstigste. So gestaltet sich die Wohnungssuche oftmals gerade nicht nach einem Minimax-Prinzip:

- Der Suchende entscheidet sich zum Beispiel für das Minimalprinzip und sucht eine Wohnung von bestimmter Mindestqualität für eine möglichst geringe Miete. Drei Zimmer, Kreuzberg, 60 Quadratmeter. Gibt’s ab und zu für unter 700 Euro.

- Oder aber er wählt das Maximalprinzip und sucht...

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Nachgefragt: Sechs neue Lieblingsplätze für den Sommer in Berlin

31.07.2014 | Katharina Keßler
Auch an der Spree lässt sich der Sommer in Berlin genießen. Foto: photowahn - Fotolia.com
Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und die Kleidung wird kürzer: Ein untrügliches Zeichen, dass der Sommer in Deutschland angekommen ist. Wer jetzt in Berlin ist, sollte die Sonnentage vor allem draußen genießen – denn Berlin hat eine Menge unentdeckter Lieblingsplätze. Wir haben sieben Berliner nach ihren persönlichen Favoriten gefragt.

Um Sommer und Sonne zu genießen, verlagern auch unsere sieben Interviewpartner, unter ihnen waschechte und Wahl-Berliner, das Leben kurzerhand nach draußen. Ihre Lieblingsplätze für den Sommer reichen von kulinarischen Restaurant- bis hin zu kühlen Badetipps in und um Berlin: So zum Beispiel Lesyas Vorschlag für Feinschmecker asiatischer Köstlichkeiten oder Florians Favorit, der uns einen Sandstrand mit glasklarem Wasser verspricht.

Lesya Fedchenko liebt thailändisches Essen und die Sonne. Beim...

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Kultur, Kunst und Karneval – So bunt feiert die Hauptstadt

07.07.2014 | Franziska Schönbach
Musikalisches Straßentheater. Foto: berlin-lacht.de
Jetzt im Sommer gibt es zahlreiche öffentliche Festivals, von Kunst über Musik bis hin zu Straßentheater. Wir stellen euch die kostenfreien Festivals "Rock im Grünen" und "Berlin lacht" vor und haben den Veranstaltern ein paar Fragen gestellt.

Erst kürzlich fand der berühmte Karneval der Kulturen statt und zog zahlreiche Menschen auf die Straßen Berlins. Doch nicht nur der berühmte Karneval ist einen Besuch wert. Berlin hat in den Sommermonaten noch viel mehr zu bieten. Wie zum Beispiel das Newcomer Festival "Rock im Grünen" und das Straßentheater Festival "Berlin lacht".

Rock im Grünen Open Air

Rock im Grünen ist ein Jugend-Kultur-Projekt, mit dem größten Newcomer-Open-Air an der Biesdorfer Parkbühne. Seit 1998 findet das Festival...

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48 Stunden Neukölln: Die Veranstalter im Interview

23.06.2014 | Franziska Schönbach
Die Performance Belluz beim 48 Stunden Neukölln 2008. Foto: Amélie Losier
Das Kunstfestival im Arbeiterbezirk Neukölln zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel Potenzial in dem Schmelztiegel Neukölln steckt. Wir haben mit Festivalleiter Dr. Martin Steffens über Mut, kulturellen Austausch und Bürgerengagement gesprochen.

Von Performance-Art im Hinterhof über Foto-Ausstellungen bis zu Konzerten in der Neuköllner Oper: Mit kleinem Budget schaffen es die Veranstalter von 48 Stunden Neukölln jedes Jahr in Kooperation mit Galerien, Ateliers und Kulturorten Neuköllns, Erstaunliches auf die Beine zu stellen. An diesem Wochenende, vom 27. Bis 29. Juni, findet das Kunstfestival 48 Stunden Neukölln zum 19. Mal statt. Dieses Jahr unter dem Motto „Courage“. Wir haben dem Festivalleiter Dr. Martin Steffens ein paar Fragen zu...

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Karneval der Kulturen: Ein Interview mit den Veranstaltern

11.06.2014 | Franziska Schönbach
Künstlergruppe auf dem Karneval der Kulturen (c) Daniela Incoronato
Zu internationalen Klängen wird beim Straßenzug ausgelassen gefeiert Foto: Daniela Incoronato / Karneval der Kulturen
Der Karneval der Kulturen zeigt jedes Jahr zu Pfingsten auf beeindruckende Art und Weise die multikulturelle und weltoffene Seite Berlins.

Am vergangenen Pfingstwochenende fand er bereits zum 19. Mal statt und war wie immer ein großes Vergnügen. Die Veranstalter Vassiliki, Juana und Stefanie von der Werkstatt der Kulturen haben mir ein paar Fragen beantwortet.

Franziska: Warum entstand der Karneval der Kulturen? Welche Idee steckt dahinter?

Werkstatt der Kulturen: Die Idee zum Karneval der Kulturen entwickelte sich sowohl vor dem Hintergrund der wachsenden Internationalität Berlins wie auch als eine Reaktion auf den zunehmenden...

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