Städteblog Nürnberg

Ab ins kühle Nass: Bademöglichkeiten in und um Nürnberg

20.08.2015 | Veronika Seifried
Nürnberg, Freibad, Bademöglichkeiten. Foto: Patrizia Tilly - Fotolia.com
Wenn es richtig heiß ist, hilft zur Abkühlung nur noch ein Sprung ins kalte Wasser. Foto: Patrizia Tilly - Fotolia.com
An einem heißen Sommertag hilft manchmal nur noch der Sprung ins kalte Wasser. Egal ob im Freibad mit Riesenrutsche und einer großen Portion Eis oder am See mit dem Surfbrett im Gepäck: In Nürnberg und Umgebung findet man immer eine geeignete Abkühlung.

Wenn die Sonne scheint und das Thermometer sommerliche Temperaturen anzeigt, heißt das für viele Nürnberger nur noch eines: Ab zum Baden! Der kürzeste Weg führt meist in eines der zahlreichen Freibäder der Stadt. Manche Badegäste haben es hier lieber ruhig und familiär, während andere auf der Suche nach Action auf Trampolin, Sprungturm & Co nicht verzichten wollen. Doch auch ein Ausflug an einen der etwas weiter entfernten Badeseen lohnt sich, denn das das Erholungs- und Sportangebot im...

DISCOVER:ME – Crowdfunding-Konferenz in Nürnberg

22.05.2015 | Elisabeth Seefried
DISCOVER:ME, am 23. Mai 2015 in Nürnberg
Infos und Erfahrungsberichte zum Thema Crowdfunding gibt's am 23. Mai 2015 auf der Konferenz DISCOVER:ME. Bild: discover:me
Für kreative Köpfe ist Crowdfunding eine Chance, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Auf der Crowdfunding-Konferenz DISCOVER:ME erzählen erfolgreiche Ideenteams, wie es geht.

Streetwear aus Kork, ein veganes Fair-Trade-Kondom oder ein Backprojekt für Senioren – nahezu jede Geschäfts- und Projektidee lässt sich mittels Crowdfunding finanzieren. Das Konzept ist denkbar einfach: Viele Menschen (crowd) finanzieren (funding) gemeinsam eine Idee oder ein Projekt. Auf Crowdfunding-Plattformen im Internet wie Startnext oder Kickstarter können sich Kreative mit ihren Ideen präsentieren und um finanzielle Unterstützung werben. Als Dankeschön erhalten die Unterstützer in der...

Auf Schnäppchenjagd: Hofflohmärkte in Nürnberg

11.05.2015 | Veronika Seifried
Links sieht man einen Teil einer Stereoanlage, danaben eine alte Schreibmaschine und Inline Skates. Davor liegt ein Stapel Brettspiele. Foto: Daniela Müller
Von der Schreibmaschine bis zu den Inline Skates: Auf den Hofflohmärkten gibt es so manches Schnäppchen zu erstehen. Foto: Daniela Müller
Es wird wieder getrödelt, gestöbert und gefeilscht: Auch dieses Jahr finden in zahlreichen Stadtvierteln Nürnbergs Hofflohmärkte statt. Nicht nur für Schnäppchenjäger ein Muss!

Der Startschuss für Nürnbergs Hofflohmärkte fiel 2010. In Gostenhof und St. Johannis öffneten damals die ersten Stadtteilbewohner ihre Hinterhöfe, um dort allerlei Gebrauchtwaren, Kunst und Krempel zu verkaufen. In den folgenden Jahren nahmen immer mehr Hausgemeinschaften an den Märkten teil und lockten zahleiche Schnäppchenjäger an. Inzwischen herrscht ein regelrechter Boom: In 17 Nürnberger Stadtvierteln finden dieses Jahr Hofflohmärkte statt.

3 … 2 … 1 … Deins!

Die Idee hinter den...

Mit Marco Kirchner auf den Nürnberger Geisterwegen wandeln

15.04.2015 | Holger Schossig
Der Geschichtenerzähler Marco Kirchner
Marco Kirchner nimmt "Mutige" regelmäßig mit auf seine Nürnberger Geisterwege. Foto: Christian Meier
Wer schon in der Dämmerung durch die Nürnberger Altstadt gelaufen ist, hat ihn vielleicht gesehen: Marco Kirchner, der Nürnberger Geschichtenerzähler, der mit einer Fackel bewaffnet allerlei über Nürnberg zu erzählen weiß.

Seine Nürnberger Geisterwege sind mittlerweile eine Institution in der Noris geworden. Für den Nürnberger Städteblog hat er sich bereiterklärt, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Holger Schossig: Sie als gebürtiger Thüringer führen seit über zehn Jahren Touren durch Nürnberg. Wie kamen Sie nach Franken und vor allem dazu, als „Fremder“ den Nürnbergern ihre Stadt zu zeigen.

Marco Kirchner: Franken kenne ich seit Kindertagen aus Büchern und Nürnberg im Speziellen aus den Sagenbüchern...

Weißgerbergasse: Wo das Handwerk zuhause war

25.02.2015 | Holger Schossig
Hier reiht sich Fachwerk an Fachwerk: die Weißgerbergasse
Die Weißgerbergasse ist das größte Ensemble von Handwerkerhäusern in Nürnberg. Foto: Holger Schossig
Wer am Hallertor Richtung Hauptmarkt ins Burgviertel einbiegt, der kommt an der Weißgerbergasse vorbei. Die erste Straße linker Hand – heute Fußgängerzone – zeigt das größte Ensemble von Handwerkerhäusern in der Noris. Überwiegend aus Fachwerk bestehend, sind die Häuser eine Augenweide.

Rund 20 davon haben die schweren Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden. So stehen Sie in ihrem Originalzustand auch heute noch in Reih und Glied und erzählen von der guten alten Zeit. Auch wenn die Handwerker heute nicht mehr dort wohnen und arbeiten, erinnert noch einiges an früher. Zum Beispiel vereinzelte Handwerksschilder vor den Häusern oder auch kleine Gärten und Brunnen in den Hinterhöfen.

Kneipen, Kunst und ein bisschen Handwerk

Den Nürnberger Altstadtfreunden...

Die Zeppelintribüne - die Überbleibsel des Größenwahns

19.02.2015 | Holger Schossig
Mahnmal aus unrühmlicher Zeit: Die Zeppelintribüne
Erhalten oder abreißen? Die Zeppelintribüne am Dutzendteich. Foto: Holger Schossig
1935: Im Osten Nürnbergs entsteht auf Befehl von Adolf Hitler und nach Plänen Albert Speers neben zahlreichen anderen monumentalen Bauwerken des Reichsparteitagsgeländes auch die Zeppelintribüne. Sie bildet den Abschluss und die dominierende Kulisse des Zeppelinfeldes, einem Areal, das größer als zwölf Fußballfelder ist.

Das Zepelinfeld war für Aufmärsche gedacht und bot 320.000 Menschen Platz. Rund um das Feld konnten auf den Tribünenanlagen rund 70.000 Zuschauer untergebracht werden. Die Zeppelintribüne war im Übrigen das einzige Bauwerk auf dem damaligen Reichsparteitagsgelände, das fertiggestellt wurde.

Zeitsprung ins Jahr 2015. 80 Jahre nach Erbauung steht die Zeppelintribüne noch immer und zeugt von der einst größenwahnsinnigen Bauwut Adolf Hitlers. Was damals ein optisches Glanzstück der Architektur war,...

Schlittenfahren - die besten Hänge rund um Nürnberg

13.02.2015 | Veronika Seifried
Foto: Svenja Müller
Wenn die Landschaft unter einer weißen Decke verschwindet, zieht es Kinder raus auf die Hügel. Nur – wo sind die? Und gibt’s nicht auch welche für Erwachsene? Wo doch Alpen und Mittelgebirge ausreichend weit entfernt sind, um sich mal eben auf die Bretter zu stellen und den Berg hinabzuschießen.

Besonders steile und lange Abfahrten darf man innerhalb des Stadtgebiets nicht erwarten, trotzdem finden sich in Nürnberg ein paar gute Rodelmöglichkeiten. Dazu gehören zum Beispiel der Platnersberg, der Rodelhügel in Langwasser oder die Rodelbahn am Tiergarten. Auch im Rechenberg-Park und im Volkspark Luitpoldhain kommen Schlittenfahrer auf ihre Kosten. Nicht zuletzt der Burggraben eignet sich an vielen Stellen prima für die eine oder andere Rutschpartie, wie beispielsweise am Hallertor oder am...

Schloss Oberbürg - vom Barockschloss zur Ruine

16.01.2015 | Holger Schossig
Der Innenhof von Schloss Oberbürg
Nur noch wenige Gebäude sind vorhanden, darunter ehemalige Ökonomiegebäude. Der Brunnen aus dem Innenhof steht jetzt am Vestner Tor. Foto: Holger Schossig
Lang ist es her, als im Nürnberger Ortsteil Laufamholz das Schloss Oberbürg noch zu den prächtigsten Herrensitzen in der Noris zählte. Davon ist heute nur noch im Ansatz etwas zu sehen. Die Ruine des ehemaligen Wasserschlosses liegt unweit der Pegnitz, für jeden frei zugänglich, und hält dort ihren Dornröschenschlaf.

Ob es daraus jemals wieder erwacht, darf bezweifelt werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss so stark beschädigt, dass man es nicht mehr aufbaute. Heute zeugen nur noch verbarrikadierte Gebäude, Mauer- und Turmreste von dem einst herrschaftlichen Anwesen. Und eine Tafel, die zeigt, wie das Anwesen früher einmal ausgesehen hat. Ich habe es durch Zufall bei einer Radtour entlang der Pegnitz entdeckt und finde, dass es trotz des heruntergekommenen Zustandes einen Abstecher wert ist.

Fast in...

Der Irrhain - Versammlungsort des Pegnesischen Blumenordens

13.01.2015 | Holger Schossig
Das Eingangsportal in den Irrhain
Hinter dem steinernen Eingangsportal und einer Baumallee beginnt der Rückzugsort des Pegnesischen Blumenordens. Foto: Holger Schossig
In einem kleinen Wäldchen zwischen Neunhof und Kraftshof findet man seit Ende des 17. Jahrhunderts den Irrhain. Und auch wenn man das annehmen könnte - heute verirrt sich dort niemand mehr.

Früher wäre das schon eher der Fall gewesen, als es dort noch regelrechte Irrgänge und auch einen Schlangengang gab. Gehört habe ich davon natürlich schon sehr oft, doch dort war ich noch nie. Bis neulich, als ich mich endlich mal aufmachte, den Irrhain zu besuchen.

Dichtkunst im Schoße der Natur

Durch ein steinernes Eingangstor und eine Baumallee gelangt man in den eigentlichen Irrhain. Das Wäldchen, in dem früher noch Irrgänge zum Lustwandeln einluden, hat seinen eigentlichen Charakter schon...

Wer kennt noch den Langen Steg?

23.12.2014 | Holger Schossig
Der Henkersteg - Foto: Holger Schossig
Früher hieß er "Langer Steg", heute ist er nur noch als Henkersteg bekannt. Foto: Holger Schossig
Ich gehe mal davon aus, dass kaum jemand weiß, wo sich in Nürnberg der Lange Steg befindet beziehungsweise befunden hat. Kein Wunder, denn so heißt er schon viele Jahrhunderte nicht mehr.

Der Grund für seinen Bau zwischen 1320 und 1325: Man wollte die beiden Stadtteile St. Sebald und St. Lorenz miteinander verbinden. In seiner jahrhundertelangen Geschichte wurde der Steg mehrere Male umgebaut, neu errichtet und sogar verlegt. So war der Originalsteg etwas östlicher zu finden. Heute überbrückt er den südlichen Pegnitzarm und führt vom Unschlittplatz zum Trödelmarkt. Um etwas genauer zu sein: er endet direkt am Henkerturm.

Überbrückung zur Insel

Der Trödelmarkt befindet sich noch...